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Autor: tina

Evian am Genfersee

Evian-les-Bains liegt wunderschön auf der Südseite des Genfersees. In der westlichen Nachbargemeinde wird das bekannte Evian Mineralwasser abgefüllt.

Beschaulicher Sonntagmorgen im Städtchen am Genfersee

Derzeit tagt in Evian der G7-Gipfel. Es ist dies der 52. Gipfel und nach 2003 findet der heuer das zweite Mal in Evian-les-Bains statt.

Schwemmholzfigur im Kreisverkehr in Evian-les-Bains
Schwemmholz-Kunstwerk im Kreisverkehr in Evian

1789 wurde die Heilkraft des Wasser in der Gemeinde entdeckt und schon bald danach wurde Evian-les-Bains als Kurort bekannt. Im 19. Jhdt. gab es ein Ansinnen, den Ort als eigenen Kanton der Schweiz anzuschließen – woraus allerdings nichts wurde. Die Stadt fiel mit ganz Savoyen an Frankreich.

Fußgängerzone in Evian-les-Bains

Als Reisebegleiterin durfte ich den Gästen des Reisebüros Wechselberger schon mehrmals das kleine Städtchen Evian-les-Bains zeigen.

Einsteigen und der Urlaub beginnt

Deshalb: Fahr mit mir in die Schweiz – und nach Frankreich, Italien, Slowenien, Bosnien, Kroatien, Elba, Korsika – und viele andere Destinationen. Du erfährst während der Fahrt Interessantes über Land und Leute, steigst ein und brauchst dich um nichts mehr zu kümmern. Reisebüro Wechselberger – so will ich reisen

Ich bin dagegen

Ein ehemaliger österreichischer Innenminister musste wegen Korruption mehrere Jahre ins Gefängnis bzw. hatte er Fußfesseln zu tragen. Eben dieser Mann hat kürzlich einen runden Geburtstag gefeiert und dafür richtete man im Ministerium eine Geburtstagsfeier aus. Über 8.000,- Euro ließ man sich diese kosten und zu bezahlen hat das der Bürger.

Mag sein, dass meine Einstellung etwas veraltet ist, aber wenn jemand im EU-Parlament wegen Korruptionsannahme aufgedeckt und dann verurteilt wird, dann steht ihm keine Geburtstagsfeier auf Kosten der Bürger zu. Auch wenn er seine Strafe mittlerweile abgesessen hat.

Diese Feier zeigt einmal mehr auf, wie die Politik und wahrscheinlich auch die Beamtenschaft, über Ehrlichkeit und Loyalität dem Volk gegenüber denkt. Ich kenne keine Firma, die einen Mitarbeiter, der mehr auf die eigene Tasche schaut als auf die der Firma, auch noch ein Geburtstagsgeschenk bereitet und ihn feiert.

Mag sein, dass dieser ehemalige Innenminister mittlerweile seinen Fehler eingesehen hat und bereut. Die Belohnung einer Geburtstagsfeier auf Staatskosten steht ihm dann aber trotzdem nicht zu.

Manche Dinge zerplatzen wie Seifenblasen. Zurück bleibt der Schaden, den dieser Mensch der Republik Österreich angetan hat. Jeder Minister und Abgeordnete kosten den Steuerzahler viel Geld. Auch wenn man frühzeitig abdanken muss. Dann kommt ein Neuer an die Reihe und der Steuerzahler muss den Abkommandierten abfertigen – bis hin zur Rentenzahlung und den/die Nachfolger ebenso. Ein teurer Spaß, für den ich eigentlich nicht zahlen will.